Was ist die Alexander-Technik?


Alexander-Technik ist eine Methode, mit der wir lernen zu spüren, wann unser Körper mit unangemessener Spannung reagiert.

Sie wurde zu Anfang unseres Jahrhunderts von dem australischen Bühnenrezitator F. M. Alexander entwickelt. Er erkannte damals, daß seine Stimmstörungen mit einer übermäßigen Anspannung seiner Hals-Nackenmuskulatur zusammenhingen und entwickelte eine Methode, unnötige Spannungen zu unterlassen.

Diese Methode, die vor allen das Zusammenspiel von Denken und Spannungsaufbau beobachtet, wird die F.M. Alexander-Technik genannt.

Bei vielen Beschwerden die sich aufgrund einer zu hohen bzw. unangemessenen Anspannung entwickeln, kann die Alexander-Technik schon im Vorfeld einem ausgeprägten Krankheits- bzw. Beschwerdebild die Grundlage nehmen.

Dem Bereich des 1.Halswirbels (Atlas) wird besondere Aufmerksamkeit gewidmt.
Da er in direkter Verbindung zum Zentralnervensystem steht, nimmt er eine Schlüsselstelle beim Menschen ein.
Ist dieser Bereich durch Spannungen beeinträchtigt, ist der Informationsfluß vom Hirnstamm an die Organe behindert. Durch einen gelösten Atlas, kann die Wirbelsäule entspannen, dies befreit die gesamte Koordination von unnötigen Spannungen und ein natürliches Zusammenspiel von Muskeln und Gelenken ist wieder möglich.
Das besondere in der Alexander-Technik ist nun, daß nicht nur eine Lösung von unnötigen Spannungen herbeigeführt wird, sondern dass Bewegungsabläufe und Gewohnheiten die über einen kurzen oder längeren Zeitraum wieder zu Verspannungen führen, aufgespürt werden (durch aufmerksames Beobachten) und durch neue ersetzt werden.